Die Bibliothek

Unser Fragencafé wächst langsam und stetig. Wir haben jetzt eine Kategorie “Bibliothek” eingerichtet – unser Fragencafé ist halt ein besonderes Café! In der Bibliothek möchten wir Bücher, Texte und auch andere Medien vorstellen, die sich mit Fragen beschäftigen.

Fragen, die uns erlauben, eine andere Perspektive einzunehmen oder Dinge zu hinterfragen, die uns zum Nachdenken und Weiter-Fragen anregen und die uns manchmal sogar ein Stück weit zu einer Antwort mitnehmen. Im Laufe der Zeit wird sich unsere Bibliothek hoffentlich mit vielen spannenden und anregenden Inhalten füllen.

Welche Bücher, Texte und Medien fallen Euch dazu ein?

Wir freuen uns – wie immer – über Eure Fragen, Antworten und Kommentare. Gleich hier oder auch gerne auf Twitter!

Fragen an mich selbst (uns selbst)

Wir haben hier Fragen gesammelt, die wir uns jeweils selbst stellen oder stellen möchten. Die Reihenfolge ist zufällig – wir haben bewusst keine Sortierung vorgenommen.

Warum?

Warum nicht?

Welchen guten Grund hatte ich dafür?

Wo will ich hin?

Was wollte ich schon immer mal ausprobieren?

Worauf bin ich neugierig?

Was will ich dieses Jahr neu lernen?

Was will ich dieses Jahr neu ausprobieren?

Was sind meine Stärken?

Was sind meine Schwächen?

Was ist mir wirklich wichtig?

Was ist (insbesondere für die nächsten sechs bis zwölf Monate) mein Ziel?

Was mache ich, um mein Ziel zu erreichen?

Was ist mein nächstes Vorhaben?

Wie gehe ich mit Schwierigkeiten um?

Was mache ich, wenn ich (zum Beispiel emotional oder finanziell) unter Druck gerate?

Wovor habe ich Angst?

Was mache ich, wenn ich vor etwas Angst habe?

Was könnte ich heute anders machen als sonst?

Wofür bin ich heute dankbar?

Was kann ich richtig gut?

…..

Heute ist “Stell-eine-Frage-Tag”

A: Sag mal Ruth, weißt Du eigentlich, dass am 14.03.2018 der “Stell-eine-Frage-Tag” ist? Ich habe das zufällig gelesen und finde, wir sollten das aufgreifen. Das ist doch unser Thema!

R: Ja, warum nicht?

A: “Warum” ist ein gutes Stichwort!  Das ist wohl die Frage, die jeder Mensch sich schon gestellt hat. Warum ist etwas schiefgelaufen, warum bin ich nicht so erfolgreich, wie andere …, warum, warum, warum?

R: Oh, das Wort “warum” hat es in sich. Je nach Kontext kann es dabei helfen, Dinge zu hinterfragen und für Klarheit zu sorgen. Es kann aber im Gespräch auch leicht als Vorwurf aufgefasst werden. Insbesondere wenn ich mir selbst eine Warum-Frage stelle, habe ich oft das Gefühl, ich mich muss mich mit einer Antwort rechtfertigen.

A: Rechtfertigen vor Dir selbst?

R: Rechtfertigen trifft es nicht so ganz. Da ist eher sowas wie eine Bestätigung, dass ich einen Fehler gemacht habe.

A: Hmmm, wenn Du Dir selbst eine Warum-Frage stellst, dann weißt Du schon, dass Du etwas falsch gemacht hast? Und dann? Was machst Du mit diesem Wissen?

R: Eine Warum-Frage richte ich meist an mich, wenn mir eine Entscheidung im Vorfeld schon schwer gefallen ist. Stelle ich im nachhinein fest, dass es besser gewesen wäre, es anders zu machen, dann taucht dieses “warum” auf.

A: Hilft Dir dieser Blick auf die Vergangenheit denn für die Zukunft?

R: Der Rückblick ist eher frustrierend. Wenn es mir allerdings gelingt, den Blick bewusst auf zukünftige Entscheidungen zu richten, kann ich durchaus einen Nutzen daraus ziehen und es beim nächsten Mal anders machen.

A: Schaffst Du mit dem “warum” tatsächlich einen Richtungswechsel?

R: Das Warum alleine reicht dafür natürlich nicht aus. Ich muss mir schon die Gründe einer Entscheidung noch mal bewusst machen und analysieren. Dann erst kann ich den Blick auf Neues richten und mir eine andere Strategie überlegen.

A: Wie machst Du das denn? Gibt es eine Frage, die Du Dir nach der Warum-Frage stellst?

R: Ich versuche, das Warum umzuformulieren in “welchen guten Grund hattest Du für….”. Damit komme ich zurück in eine wertschätzende Haltung und kann meine Entscheidung akzeptieren. Erst danach habe ich den Kopf frei, um mich ohne Druck oder Vorwürfe auf zukünftige Entscheidungen zu konzentrieren.

A: Für die Zukunft müssen wir uns also andere Fragen stellen als für die Vergangenheit?

R: “Um Neues zu schaffen, muss man alles infrage stellen.” sagte die berühmte Designerin Eileen Gray, die bekannt dafür war, sich immer wieder neu zu erfinden und ihren Stil radikal zu ändern.

A: Infrage stellen finde ich sehr ansprechend. Ich fände es schön, wenn wir – gerade auch für den 14.03.2018 – Fragen sammeln, die wir uns selber stellen können und die uns vom “warum” wegbringen. Ich halte es da mit Oscar Wilde “Eine Frage ist immer die Mühe wert, eine Antwort nicht immer.”

Deswegen laden wir auch alle ein, mit uns “hier” oder über Twitter Fragen zu teilen und zu sammeln, die sie sich selbst stellen oder anderen stellen möchten.

Neugierig? Unsere Fragen sind hier.